188 Milliarden Kubikmeter Wasser stehen jährlich in Deutschland zur Verfügung

Fakten zum Tag des Wassers

„Sauberes Wasser für eine gesunde Welt“ ist das Motto des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Tag des Wassers am 22. März. Die Aufmerksamkeit richtet sich damit auf die Tatsache, dass sauberes Wasser Voraussetzung für dauerhaft gesunde Ökosysteme und menschliches Wohlergehen ist.

Deutschland ist mit Blick auf die Wasservorräte mit hoher Qualität privilegiert, gehört es doch zu den wasserreichsten Ländern der Erde. Neben 188 Milliarden Kubikmetern Wasser pro Jahr steht den Deutschen ein großes Mineralwasservorkommen zur Verfügung. Mehr als 200 Brunnenbetriebe fördern über 500 Mineralwässer, die mit ihrer individuellen Mineralisierung einzigartig die Herkunftsregion widerspiegeln.

Mineralwasser entsteht durch Niederschlag, der dann über einige Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte Schicht für Schicht ins Gestein einsickert und so mit Kohlensäure und Mineralstoffen angereichert wird. Je nach Gestein geschieht das in unterschiedlicher Zusammensetzung. Dolomit gibt beispielsweise Magnesium ab und Kalkgestein sorgt für Calcium und Hydrogencarbonat – alles lebensnotwendige Mineralien für den menschlichen Organismus. So ist unter anderem der Ausgleich des Natriumverlusts durch Schwitzen bei körperlicher Aktivität unabdingbar. Der Calciumgehalt im Margonwasser ist beispielsweise bedeutsam für das Wachstum von Knochen und Zähnen und somit für vitale Menschen und Kinder bestens geeignet.

Neben den wertvollen Inhaltsstoffen garantiert Mineralwasser natürliche Reinheit, denn seine wesentlichen Bestandteile dürfen nicht verändert werden. Außerdem ist es das einzige Lebensmittel, das in Deutschland einer amtlichen Anerkennung bedarf.

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