Prickelnd musikalische Überraschung

Borna, 10. April 2013. Auch wenn im Moment häufig kein gutes Licht auf unser Schulsystem fällt, gibt es doch immer wieder erfreuliche Meldungen - so auch an der Grundschule Borna-West. Hier freuten sich die Grundschüler heute riesig über die neuen Musikinstrumente und die Musikzimmerausstattung, die ihnen Bettina Krumbiegel, PR- und Event-Managerin der sächsischen Traditionsmarke Margon überreichte. Die klingenden Geschenke wurden im Rahmen einer Kooperation mit dem Projekt "Jedem Kind ein Instrument" (JeKi) und im Beisein von Jörg Clemen, dem Geschäftsführer des Landesverband Sachsen des Verbandes deutscher Musikschulen, und der Schulleiterin Waltraud Voigt übergeben.

Unser Engagement an der Grundschule in Borna-West ist Teil einer groß angelegten Aktion, um das Projekt "Jedem Kind ein Instrument" in Sachsen zu unterstützen, erklärt Bettina Krumbiegel, und ergänzt: "Wir haben noch zwei weitere JeKi-Grundschulen in Freital-Wurgwitz und Ponickau mit Instrumenten im Gesamtwert von 5.000 Euro ausgestattet und versuchen, das öffentliche Interesse an diesem wirklich tollen Projekt weiter zu verstärken - mit dem Ziel, JeKi bald an allen sächsischen Grundschulen zu ermöglichen."

"Margon hat uns mit den neuen Instrumenten eine riesige Freude bereitet! Unsere Schüler können es kaum erwarten, die Blockflöten, Cajons, Maracas und Congas auszuprobieren", freut sich Waltraud Voigt, Schulleiterin der Grundschule. Neben den Instrumenten sponserte Margon den kleinen Nachwuchsmusikern ein JeKi-Wandbild für ihr Musikzimmer.

Natürlich gaben auch einige JeKi-Schüler eine Kostprobe ihres Könnens und bewiesen, dass sie ihren Instrumenten schon wohlklingende Töne entlocken können. Die Grundschule nimmt seit 2010 an dem Projekt JeKi teil. Mehr als 20 Zweitklässler erlernen in diesem Schuljahr die Instrumente Gitarre, Schlagzeug, Trompete, Akkordeon und Geige.

Initiator von "Jedem Kind ein Instrument" in Sachsen und Kooperationspartner von Margon ist der Landesverband Sachsen des Verbandes deutscher Musikschulen. Finanziert wird das übergeordnete Projekt aus Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Geschäftsführer Jörg Clemen freut sich sehr über die prickelnde Unterstützung: "Es wird häufig unterschätzt, wie wichtig die musikalische Ausbildung für die Entwicklung und das Lernverhalten von Kindern ist." JeKi bietet den Schülern eine den allgemeinen Musikunterricht ergänzende Chance, ein Instrument ihrer Wahl zu erlernen. Dieses Angebot kommt insbesondere den Kindern im ländlichen Raum sowie Kindern aus bildungsfernen oder finanzschwachen Familien zugute, die nur einen schlechten Zugang zu Musikschulen haben. "Mit einem Partner wie Margon können wir das Angebot weiter ausbauen", so Jörg Clemen.

Aktuell nehmen 50 Grundschulen an JeKi teil: rund 1.500 Schüler der ersten Klasse und 600 Schüler der zweiten Klasse. Knapp 200 JeKi-Lehrer bereichern den Musikunterricht mit zusätzlichen Instrumentalangeboten.

"Jedem Kind ein Instrument" - Hintergrund

Musische Ausbildung von Kindern erfährt gegenwärtig wachsende Aufmerksamkeit und Wertschätzung durch Politik und Gesellschaft. Das aktive Musizieren bei Kindern im Grundschulalter besitzt nachweislich eine Schlüsselfunktion für die ganzheitliche Entwicklung und das erfolgreiche Lernen.

"Jedem Kind ein Instrument" (JeKi) wird in Sachsen zentral durch den Verband deutscher Musikschulen, Landesverband Sachsen e.V. organisiert und durch die Musikschulen umgesetzt.

JeKi findet im ersten und zweiten Schuljahr als zusätzlicher, den allgemeinen Musikunterricht ergänzender Unterricht statt.

Im ersten Schuljahr können die Kinder verschiedene Instrumente kennenlernen und ausprobieren, ergänzt durch musikalischen Elementarunterricht. Im zweiten Schuljahr findet Gruppenunterricht mit den ausgewählten Instrumenten statt. Den feierlichen Abschluss bildet ein Konzert im Ensemble in der Schule.

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