Margon, eine sächsische
Erfolgsgeschichte

Als Gottfried Moritz Gössel 1903 in Burkhardswalde eine Quelle mit heilender Wirkung entdeckt und das Quellwasser erfolgreich an den europäischen Hochadel in ganz Europa verkauft, ahnt er nicht, welchen Grundstein er damit legt. Heute ist Margon eine der bekanntestes Erfrischungsmarken Sachsens. Mit einer über hundertjährigen Tradition, prickelnden Mineralwässern und Bittergetränken und jeder Menge Geschichten, die Erfolgsgeschichte schrieben.

1903

Der Naturheilkundler und Mykologe (Pilzkundler) Gottfried Moritz Gössel entdeckt in Burkhardswalde eine Quelle mit einer heilenden Wirkung. Gössel erwirbt sie, tauft sie auf den Namen „Augen-Quelle“ und setzt das Wasser zu therapeutischen Zwecken ein. Die Heilerfolge erklärt Gössel damit, dass mit dem Quellwasser das „Margon“, wie er die geistige Energie und geheimnisvolle Kraft nennt, auf den kranken Menschen übergeht und ihn dadurch heilt.

Und der Name Margon selbst? Der kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Die Perle“.

1904

Am 22. Februar trägt das Kaiserliche Patentamt für Gottfried Moritz Gössel eine Abwandlung des Johanniterkreuzes im Wappen als geschütztes Warenzeichen ein, das noch heute die Margon Flaschen ziert. Unter diesem Zeichen gelangt das Margonwasser in die Metropolen Europas und wird zum beliebtesten Getränk des deutschen Hochadels.

Im selben Jahr präsentiert sich das Wasser der „Augen-Quelle“ auf einer Ausstellung in Hamburg-Altona und gewinnt dort gleich zwei höchste Auszeichnungen: Das Ehrenkreuz „Dem Verdienst 1904“ und die Große goldene Fortschrittsmedaille.

1909

Gottfried Moritz Gössel fasst seine Studien im Buch „Margon“ zusammen. Darin beschreibt er den aus seiner Perspektive eigentlichen Lebensquell: das Margon. Der spätere Markenname ist geboren.