Margon, eine sächsische
Erfolgsgeschichte

Als Gottfried Moritz Gössel 1903 in Burkhardswalde eine Quelle mit heilender Wirkung entdeckt und das Quellwasser erfolgreich an den europäischen Hochadel in ganz Europa verkauft, ahnt er nicht, welchen Grundstein er damit legt. Heute ist Margon eine der bekanntestes Erfrischungsmarken Sachsens. Mit einer über hundertjährigen Tradition, prickelnden Mineralwässern und Bittergetränken und jeder Menge Geschichten, die Erfolgsgeschichte schrieben.

1940 bis 1945

Mit Beginn des Krieges fehlt es nicht nur an Arbeitskräften, sondern auch an Grund- und Rohstoffen. Der Betrieb kommt ab 1940 fast vollständig zum Erliegen.

1943 stirbt Otto Gössel. Ohne erfahrene Führung steht der Betrieb nun still.

1945

Die verbliebenen Mitglieder der Erbengemeinschaft geben nicht auf und suchen eine Führungskraft zur Weiterführung der Firma. Sie finden sie in Artur Kunz. Der junge Kaufmann erhält eine Vollmacht für die Geschäftsführung und die Fabrikation.

1946

Artur Kunz schließt einen zehnjährigen Pachtvertrag mit dem Treuhänder. Die Firma, die er gemeinsam mit seinem Bruder führt, nennt sich von nun an „Gössel-Gesundbrunnen, Inhaber Artur und Walter Kunz“.

1948

Im Nachkriegsdeutschland stellt die Beschaffung von Essenzen und Zucker zur Herstellung von Süßgetränken und die Beschaffung von Flaschen die größte Herausforderung für das Unternehmen dar. Dennoch gelingt es mit behördlicher Genehmigung ab Juli ein „Margon Heißgetränkansatz mit Rumgeschmack“ sowie einen „Kunstlimonadenansatz 1:9 mit Himbeergeschmack“ in die Produktion aufzunehmen.

Nach dem Ableben von Walter Kunz lautet der Firmenname nun „Gössel-Gesundbrunnen, Inhaber Artur Kunz“.